Über Elin Hinrichsen

Ich heiße Elin Hinrichsen. Ich bin APM-Therapeutin für Ihr Pferd, Trainerin C und Reiterin. Im Hauptberuf Journalistin, im Herzen Pferdefrau.  

Mein geschulter Blick , meine wissenden Hände und meine Fähigkeit, mich ganz und gar auf Ihr Pferd und seine Themen einzulassen, zeichnen mich aus. Bei mir gibt es keine Eile, keine Hetze und kein „jetzt stell´dich nicht so an“. Ich nehme Ihr Pferd behutsam mit auf die Reise in seinen Körper. So kann es sich auf die Behandlung einlassen und in seinem ureigenen Tempo zur Heilung gelangen.

Was kann ich für Sie und Ihr Pferd tun?

Elin und die APM

Die APM lernte ich über mein Pferd kennen, einen Traber von der Rennbahn. Eine erfahrene Therapeutin aus Süddeutschland hatte mir von der Akupunktmassage nach Penzel, dieser alternativen Heilmethode, erzählt und mir bei einem Reitlehrgang in Südfrankreich viele gute Tipps gegeben, wie ich mein Pferd eigenhändig unterstützen könne. 

Quarzino war damals schon einige Jahre bei mir, ich hatte ihn kennengelernt, als er gerade aus dem Rennbetrieb ausgeschieden war. Seine heftige Sehnenverletzung hinten links galt als weitestgehend ausgeheilt. Dass er im Rücken ebenfalls schwerwiegende Schäden davongetragen hatte, war damals nicht bekannt. Dass er niemals taktrein ging und sich kein Quentchen biegen konnte, war mir dagegen sofort aufgefallen. Anfangs hatte ich als seine Reitbeteiligung wenig Einfluss auf seine Umschulung zum Reitpferd. Ich machte es wie die anderen auch: Ich ließ mich einfach von ihm durch den Wald tragen. „Das mit dem Gleichgewicht und mit dem Biegen kriegen wir übers gute Reiten hin“, dachte ich ein Jahr später, als ich ihn übernehmen konnte. Pustekuchen. 

Bröselige Hufe, Hautprobleme, Husten und immer wieder Wirbelblockaden; dazu eine wirklich schlimme Strahlfäule und niemals passende Sättel, Quarzino hatte so viele gesundheitliche Themen parat, dass wir kaum zum Reiten kamen. Dafür lernte ich viele Gesundheitspezialisten und ihre Methoden kennen: Pferdezahnärzte, Akupunktur, Chiropraktik. Außerdem Krankengymnastik, Osteopathie und natürlich die Schulmedizin, alles machten wir mit, nichts half nachhaltig weiter. 

Nur die Tipps dieser APM-Therapeutin viele Jahre später, die zündeten. Grünes Licht auf die Sehne: half super. Energetisches Putzen: wow! Schon bald schrieb ich mich in die Kurse der Europäischen Penzel-Akademie im Weserbergland ein, absolvierte mein Prüfung zur APM-Therapeutin am Pferd und besuchte auch die Menschenkurse. Heute helfe ich Pferden UND Menschen gesundheitlich weiter: Meine Hände für Ihr Wohl. Was kann ich für Sie und Ihr Pferd tun?

Lebenslanges Lernen

Farblicht-Therapie. 5-Elemente-Lehre. Schwingungstherapie und die APM-Ausbildung am Menschen: Seit vielen Jahren lerne ich jeden Tag mehr über diese wundervolle Methode und die vielfältigen Möglichkeiten, Energie zum Fließen zu bringen. 

Elin und die Pferde

Meine Hände auf seinem Fell und der Duft von frischem Gras. Prinz war das erste Pferd, an das ich mich erinnern kann. Er stand in der Föhrer Marsch, dicht am Haus meiner Großeltern, auf einer Wiese. Er duftete so gut nach diesem frischen Gras! Ich durfte ihn jeden Tag besuchen und reichte ihm noch mehr Gras durch das Holzgatter. Er war ein Holsteiner, wie ich heute weiß; sanft und riesig, und es kitzelte auf meiner Hand, wenn er die langen Halme vorsichtig mit den Lippen aufnahm. Kennen Sie dieses herrliche Gefühl? Und dieses himmlische Geräusch, wenn Pferdezähne frisches Gras zermahlen?

Das sind meine liebsten Erinnerungen an die Sommerferien auf Föhr. Ich war ungefähr fünf Jahre alt und ich liebte es, Prinz´ weiches Maul zu berühren. Als ich größer wurde, konnte ich höher hinaufreichen, zu Pferdefell und Pferdeohren, Beine, Hufe, Rücken, Hälse: Ihr Fell unter meinen Händen zu spüren, war damals schon mein Schönstes und die Pferde ließen sich gerne von mir anfassen. Sie zeigten mir, wo sie es am liebsten mochten.

Die Pferde zeigten mir auch, wie sie geritten werden wollten. Carola z.B., die Schimmelstute. Sie lehrte mich etwas Elementares: Angst zu haben bringt nichts. Ich war acht Jahre alt damals, als meine Mutter mit ihren jüngsten Töchtern einen Ausritt machte. Ausritt hieß damals: Wir saßen auf Verleihponies, sie joggte nebenher. Auf dem Rückweg bekam Carola plötzlich Heimweh: Sie ging durch.  

Vollspeed auf dem Heimweg

Ich hatte die Hosen voll; Carola rannte. Ich schrie nach Mutti; Carola gab Gas. Und dann wurde ich richtig wütend. Ich rief laut und deutlich: „Halt jetzt an!!“ und zerrte an den Zügeln (sieh es mir nach, Carola). Und was passierte? Carola bremste und hielt schließlich an. Ich war klein und schmächtig damals, ohne viel Kraft. In dem Moment lernte ich: Mein Wille kann Berge versetzen. Meine Gedanken können Pferde bremsen. Diese Erfahrung habe ich abgespeichert.

Unterricht für Ponykinder

Mit zehn durfte ich im Reitverein mit Voltigieren anfangen; mit elf endlich reiten lernen. Ich bin dabei geblieben, obwohl ich im hohen Bogen von Habanera flog, in meiner zweiten Reitstunde. Ich bin weitergeritten und habe mein jeweiliges Wissen weitergegeben. Mit 14 Jahren unterrichtete ich Kinder auf Welshponies; mit 19 norddeutsche Ringreiter auf Holsteiner Pferden. Mit 22 machte ich den Trainerschein auf Lippizanern. Und mit 30 wurde alles noch einmal ganz anders: Dieser Traber stürmte in mein Leben. Quarzino hatte sich auf der Rennbahn schwer verletzt und suchte bei seinen neuen Besitzern eine Reitbeteiligung. 

Ohne Sattel, mit Vertrauen

Einmal die Woche stürmten wir fortan gemeinsam durch den Wald, ohne Sattel, ohne Trense und vor allem ohne Gleichgewicht, aber mit sehr viel Spaß und Vertrauen. Im Laufe der Jahre probierten wir unser Glück in unterschiedlichen Reitweisen. Englisch, klassisch-barock, natural horsemanship … und zum Schluss ganz einfach, wann immer es ging: Gutes Reiten in Balance. 

Gute Schule

Quarzino hat mir viel Neues über das Reiten und vor allem über den Umgang mit Pferden beigebracht, so wie Carola einst vor vielen Jahren: Der Geist reitet mit, die Idee, die Vorstellung. Quarzino hat bis heute jeden Tag seine ganz eigenen Vorstellungen von dem, was zu tun und vor allem, was zu lassen ist. Das zeigt sich jeden Tag, wenn ich ihn von der Wiese holen will. Die stärkere Idee, der klarere Geist gibt die Richtung vor. Oftmals bin das ich. Aber an schwachen Tagen eben auch nicht. Quarzino begleitet mich noch heute. Wie kann ich Ihnen reiterlich weiterhelfen?

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