Über Elin Hinrichsen

Ich bin Elin Hinrichsen, Jahrgang 1969. APM-Therapeutin für Ihr Pferd, Trainerin-C, Reiterin seit 1980.

Mein geschulter Blick, mein intuitives Verstehen und vor allem meine Fähigkeit, zu spüren, an welchen Stellen und auf welcher Ebene die Energie wieder ins Fließen kommen möchte, zeichnen mich aus.

Was kann ich für Sie und Ihr Pferd tun?

Elin und die APM

Die APM lernte ich südlich von Karlsruhe bei einer Mitfahrgelegenheit kennen. „A-Pe-Emm. Was ist das denn?“ fragte ich meine Fahrerin, die seit Jahren praktizierende APM-Therapeutin ist. Auf dem Weg nach Südfrankreich zu einem Reitlehrgang hatten wir viel Zeit zum Erzählen.

Reitkurs in Südfrankreich

„Das ist Energiearbeit mit Pferden“, erklärte mir Heike Rundel. „Es ist eine alternative Behandlungsmethode ähnlich wie Akupunktur. Du kannst alle gängigen Pferdekrankheiten damit behandeln: Spat, Arthrose, Sehnenprobleme, Asthma, Husten, COPD, Sommerekzem, Rückenblockaden und vor allem auch Rittigkeitsthemen. Alle diese Dinge gehen auf Störungen im Energiekreislauf zurück. Auf die nimmst Du mit der APM Einfluss. Energieflussstörungen machen sich auch beim Reiten bemerkbar. Schwierigkeiten mit der Anlehnung; Taktfehler; Sich-nach-einer-Seite-einfach-nicht-biegen-lassen oder eine lange Warmreitphase, alles das kannst Du über den Energiefluss im Pferd beeinflussen und oftmals heilen helfen.“ Sie erzählte mir auch von der Europäischen Penzel-Akademie im Weserbergland, wo sie die APM-Methode erlernt hatte. Mit einem chronisch kranken Pferd zuhause und mit dem Wissen, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die schwer erklärbar sind, legte ich drei Jahre später selbst erfolgreich meine Prüfung zur APM-Therapeutin am Pferd ab. Seitdem helfe ich kranken und unrittigen Pferden. Ich bilde mich stetig fort.

Lebenslanges Lernen

Farblicht-Therapie. 5-Elemente-Lehre. Schwingungstherapie und die APM-Ausbildung am Menschen: Seit 2015 lerne ich jeden Tag mehr über diese wundervolle Methode und die vielfältigen Möglichkeiten, Energie zum Fließen zu bringen. 

Elin und die Pferde

Prinz war das erste Pferd, an das ich mich erinnern kann. Er stand in der Föhrer Marsch, dicht am Haus meiner Großeltern, auf einer Wiese. Er duftete so gut nach frischem Gras! Ich besuchte ihn jeden Tag und reichte ihm noch mehr Gras durch das Holzgatter. Er war ein Holsteiner, wie ich heute weiß; sanft und riesig, und es kitzelte auf meiner Hand, wenn er das Gras vorsichtig mit den Lippen aufnahm. Kennen Sie dieses herrliche Gefühl? Und dieses himmlische Geräusch des Zermahlene von frischem Gras zwischen Pferdezähnen?

Später durfte ich auf Föhr auch das erste Mal reiten, auf einer Ponystute. Carola lehrte mich etwas Elementares: Angst zu haben bringt nichts. Ich war vielleicht acht Jahre alt, als meine Mutter mit ihren jüngsten Töchtern einen Ausritt machte. Ausritt hieß damals: Wir saßen auf Verleihponies, sie joggte nebenher. Auf dem Rückweg bekam Carola plötzlich Heimweh: Sie ging durch. Vollspeed auf dem harten Asphalt und ich hilflos oben drauf.

Vollspeed auf dem Heimweg

Ich hatte die Hosen voll; Carola rannte. Ich schrie nach Mutti; Carola gab Gas. Und dann wurde ich richtig wütend. Ich rief laut und deutlich: „Halt jetzt an!!“ und zerrte an den Zügeln (sieh es mir nach, Carola). Und was passierte? Carola bremste und hielt schließlich an. Ich war klein und schmächtig, ohne viel Kraft. Aber in dem Moment lernte ich: Mein Wille kann Berge versetzen. Meine Gedanken können Pferde bremsen. Diese Erfahrung habe ich abgespeichert.

Unterricht für Ponykinder

Mit zehn durfte ich im Reitverein das Voltigieren anfangen; mit elf endlich reiten lernen. Obwohl ich im hohen Bogen von Habanera flog, in meiner zweiten Reitstunde, habe ich immer weiter Pferde geritten und mein jeweiliges Wissen weitergegeben. Mit 14 Jahren unterrichtete ich Kinder auf Welshponies; mit 19 norddeutsche Ringreiter auf Holsteiner Pferden. Mit 22 machte ich den Trainerschein auf Lipizzanern und mit 30 wurde alles noch einmal ganz anders: Ein Traber stürmte in mein Leben. Quarzino hatte sich auf der Rennbahn schwer verletzt und suchte bei seinen neuen Besitzern eine Reitbeteiligung.

Ohne Sattel, mit Vertrauen

Einmal die Woche stoben wir fortan gemeinsam durch den Wald, ohne Sattel, ohne Trense und vor allem ohne Gleichgewicht, aber mit sehr viel Spaß und Vertrauen. Im Laufe der Jahre probierten wir unser Glück in unterschiedlichen Reitweisen. Englisch, klassisch-barock, natural horsemanship … und zum Schluss ganz einfach, wann immer es ging: Gutes Reiten in Balance; mit Sattel und Trense.

Gute Schule

Quarzino hat mir viel Neues über das Reiten und vor allem über den Umgang mit Pferden beigebracht – so wie Carola einst vor vielen Jahren: Der Geist reitet mit, die Idee. Quarzino hat bis heute jeden Tag seine ganz eigenen Vorstellungen von dem, was zu tun und vor allem was zu lassen ist. Das zeigt sich schon, wenn ich ihn aus dem Paddock holen will. Bei ihm habe ich es wirklich verinnerlicht: Die stärkere Idee, der klarere Geist gibt die Richtung vor. Wie Sie das bei sich und Ihrem Pferd gut hinbekommen, das zeige ich Ihnen; anschaulich und lebendig. Wie kann ich Ihnen reiterlich weiterhelfen?


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